Die Landwehr im Bereich der Teverener Heide

Entlag des Waldrandes zieht sich der Wall der historische Landwehr, die im Mittelalter erbaut wurde.

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Die Landwehr im Bereich der Teverener Heide

Historische Orte

Landwehren sind Erdhindernisse, die aus einem oder mehreren Wällen sowie den dazu gehörigen Gräben bestehen und meist viele Kilometer lang waren. Auf den Wällen, die im Durchschnitt ca. 4 – 7 Meter breit und 1 – 2 Meter hoch waren, pflanzte man häufig Hainbuchen- oder Weißdornhecken als zusätzliche Sicherung an. Meist wurden die Wälle  innen und außen von Gräben begleitet.

Der Großteil der heute noch erhaltenen Landwehren wurde im Hoch- bis Spätmittelalter errichtet und diente zur Sicherung von Territorialgrenzen. Die Landwehren sollten die Bewohner eines bestimmten Gebietes vor Raub und Plünderung schützen. Außerdem wurde der Verkehr – meist mit schwerfälligen Ochsengespannen – zu Zollstationen geleitet.

Die Landwehr beginnt im heutigen Kreises Heinsberg im Naturschutzgebiet Teverener Heide. Heute bildet die Landwehr dort auf ihrem ersten Kilometer auch eine Art „Grenze“ zwischen dem Naturschutzgebiet und den landwirtschaftlichen Flächen rund um das Dorf Grotenrath.

Nach dem Verlassen des Kreises Heinsberg führt sie – heute immer wieder unterbrochen –  durch den Kreis Viersen bis nach Krefeld–Gellep und damit ans Rheinufer.

Die Landwehr im Bereich der Teverener Heide

52511 Geilenkirchen
Heinsberger Land

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Quelle / Organisation:
Kurt Stieding, Heinsberger Land
Datensatz-ID (oa):
56907346
Zuletzt geändert:
30.05.2024