Geschichte des Militärflugplatzes Geilenkirchen

RAF Geilenkirchen Nach Ende des II. Weltkrieges und dem Beginn des „Kalten Krieges“ zwischen Ost und West wurde Anfang der 1950er Jahre der Flugplatz von der britischen Royal Air Force (RAF) errichtet und 1953 eröffnet. Bis zum Januar 1968 waren hier Düsenjäger stationiert. Nutzung durch die deutsche Luftwaffe Der Deutschen Luftwaffe übernahm den Flugplatz im […]

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Geschichte des Militärflugplatzes Geilenkirchen

RAF Geilenkirchen

Nach Ende des II. Weltkrieges und dem Beginn des „Kalten Krieges“ zwischen Ost und West wurde Anfang der 1950er Jahre der Flugplatz von der britischen Royal Air Force (RAF) errichtet und 1953 eröffnet. Bis zum Januar 1968 waren hier Düsenjäger stationiert.

Nutzung durch die deutsche Luftwaffe

Der Deutschen Luftwaffe übernahm den Flugplatz im März 1968. Hier wurde das mit Pershing I/IA -Raketen, die mit Atomwaffen bestückt werden konnten, ausgerüstete Flugkörpergeschwader 2 der Luftwaffe und des zur Unterstützung angegliederten 85th US Army Field Artillery Detachment stationiert. 1981 zog das Flugkörpergeschwader in die Selfkantkaserne nach Geilenkirchen-Niederheid. 1991 löste man das Flugkörpergeschwader auf.

NATO Air Base

Nach der Entscheidung der NATO, die NATO-Frühwarnflotte aufzustellen und den Flugplatz Geilenkirchen zur Haupteinsatzbasis des E-3A-Verbandes zu machen, begannen 1980 umfangreiche Baumaßnahmen, um dort die Unterbringung des E-3A-Verbandes möglich zu machen.

Zunächst wurden eine neue 3000 m lange und 45 m breite Start- und Landebahn, Hallenvorfelder und Rollbahnen, ein Kontrollturm, ein Gebäude der Information Technology Wing (in dem auch die Flugsimulatoren und Einsatzsimulatoren untergebracht sind), Unterkunftsgebäude gebaut sowie umfangreiche Renovierungsarbeiten an den vier vorhandenen Bauten vorgenommen.

Der Flugbetrieb AWACS-Verbandes wurde im Februar 1982 nach Auslieferung der ersten E3A-Maschine aufgenommen. Am 31. März 1982 übergab die Bundesrepublik Deutschland den Flugplatz offiziell an die NATO.

Geschichte des Militärflugplatzes Geilenkirchen

52511 Geilenkirchen
Heinsberger Land

http://www.e3a.nato.int

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Quelle / Organisation:
Kurt Stieding, Heinsberger Land
Datensatz-ID (oa):
24172073
Zuletzt geändert:
30.05.2024