Austellung „something that flees the hands“

Die Ausstellung „something that flees the hands“ im Museum Kurhaus Kleve präsentiert Arbeiten internationaler Künstler:innen im Dialog mit der Sammlung. Sie hinterfragt museale Konventionen durch die Thematisierung von Erfassung und Flucht, um Bedeutung neu zu denken.

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Austellung „something that flees the hands“

Die Ausstellung „something that flees the hands" im Museum Kurhaus Kleve präsentiert Werke sieben international agierender Künstler:innen. Diese treten in einen Dialog mit Elementen der aktuellen Sammlungspräsentation des Museums, darunter eine Arbeit von Mona Hatoum. Der Titel der Ausstellung verweist auf das Entgleiten im Moment des Übergangs, bevor eine vollständige Erfassung möglich wird. Er thematisiert das Zusammentreffen von etablierten Ordnungen mit dem Unstabilisierbaren. Die gezeigten Arbeiten operieren in diesem Spannungsfeld zwischen dem institutionellen Anspruch an Deutlichkeit und den Strategien von Opazität sowie Verweigerung. Die beteiligten Kunstschaffenden hinterfragen in ihren Exponaten Wertesysteme, Autoritäten und administrative Strukturen, die den musealen Raum prägen. Beispielsweise analysieren Tobias Hohn und Stanton Taylor die Funktion musealer Displays, während Xheneta Imeri in den Ausstellungstext interveniert, um die kuratorische Stimme zu verschieben. Das Museum Kurhaus Kleve, bekannt für seine Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, bietet hier einen Kontext für eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Kunstentwicklung.

Austellung „something that flees the hands“
Tiergartenstrasse 41
47533 Kleve
Kreis Kleve

https://www.mkk.art/

Datensatz-ID:
e_101243704
Zuletzt geändert:
20.05.2026