Gemeinschaftsausstellung im Museum BEGAS HAUS vom 12. Mai bis zum 9. Juni 2024

Gemeinschaftsausstellung im Museum BEGAS HAUS vom 12. Mai bis zum 9. Juni 2024 „Mythos Loreley – Die Sprache der Dinge“ von Ursula Pahnke-Felder und Monika Bergrath  Das BEGAS HAUS – Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg präsentiert ab dem 12. Mai und bis zum 9. Juni 2024 die Gemeinschaftsausstellung „Mythos Loreley – Die Sprache der […]

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Gemeinschaftsausstellung im Museum BEGAS HAUS vom 12. Mai bis zum 9. Juni 2024

Gemeinschaftsausstellung im Museum BEGAS HAUS vom 12. Mai bis zum 9. Juni 2024

„Mythos Loreley – Die Sprache der Dinge“ von Ursula Pahnke-Felder und Monika Bergrath 

Das BEGAS HAUS – Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg präsentiert ab dem 12. Mai und bis zum 9. Juni 2024 die Gemeinschaftsausstellung „Mythos Loreley – Die Sprache der Dinge“ mit Gemälden von Ursula Pahnke-Felder und Schmuckstücken von Monika Bergrath. Ursula Pahnke-Felder stellte bereits im September 2021 ihre Malerei zum „Mythos Loreley“ im Begas Haus aus, doch musste die Ausstellung vorzeitig wegen Bauschäden abgebrochen werden.

„2008 stand ich zum ersten Mal, anlässlich der Besprechung zu einer anderen Ausstellung im damaligen Kreismuseum Heinsberg, vor dem Gemälde „Lureley“ von Carl Joseph Begas“, erklärt Pahnke-Felder, „ein Bild, das mich sofort in seinen Bann zog. Ich wusste sofort, dies wird mein Thema, wenn die Zeit dafür reif ist. 2019 war die Zeit gekommen. Diese „Lureley“ von Begas ist eine starke, selbstbewusste Frau, die sich zu den ertrinkenden Fischern hinunter beugt. Aber es bleibt immer dem Betrachter überlassen, ob er die Lureley als Dame sieht, die den Schiffern gleich die Hand zur Rettung reichen wird oder ob er doch Heinrich Heine folgen will, der da in der letzten Zeile seines weltberühmten Gedichtes beklagt: „ … das hat mit Ihrem Singen die Lorelei getan ….“.

Ursula Pahnke-Felder stellt das Bild „Lureley“ von Begas und den Text des Gedichtes „Die Lorelei“ von Heinrich Heine in einen Kontext. Sie bricht beide Kunstwerke in „Puzzleteile“ von 20 x 20 cm auf, füllt sie mit neuen Elementen an und fügt sie zu neun eigenständigen Kunstwerken wieder zusammen. Jedes dieser Puzzleteile ist neu und doch gleichzeitig so vertraut. Sie fordert so den Betrachter auf, aus der Sicherheit des Bekannten heraus, seine eigene Version des Loreley-Bildes, die Stärke dieser Figur und Frau, mit ihr zusammen zu ergründen.

Die Sprache der Dinge

Die Attribute der Eitelkeit der „Lureley“ greift Monika Bergrath mit ihren Schmuckstücken auf. Scherben von antikem Geschirr mit besonderen Strukturen, Mustern und Farben nimmt sie als Ausgangspunkt für ihre Unikate zusammen mit edlen Steinen und Silber. So werden die Scherben neu in Szene gesetzt und umgewidmet. Sie erzeugen Bilder im Kopf von ihrer früheren Nutzung und transportieren Erinnerungen. Vor allem machen sie aber eins: sie zieren ihre Träger*innen. 

Öffnungszeiten BEGAS HAUS 2024: dienstags – samstags: 14 – 17 Uhr, sonn- und feiertags: 11 – 17 Uhr, montags: geschlossen

Eintrittspreise BEGAS HAUS 2024: Erwachsene: 5 €, Ermäßigt: 3 €; Freier Eintritt für Kinder bis 12 Jahren; Führungen für Gruppen nach Vereinbarung; Gruppen ab 10 P. 3 € p. P. – ermäßigt 2,50 € p.P. (ohne Führung); Führung bis max. 15 Personen: 40 € pauschal

Adresse und Kontakt: BEGAS HAUS Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg, Hochstraße 19-21, 52525 Heinsberg, Tel. 0 24 52 – 977 69 – 0, E-Mail info@begas-haus.de, www.begas-haus.de

Gemeinschaftsausstellung im Museum BEGAS HAUS vom 12. Mai bis zum 9. Juni 2024
Hochstraße 19-21
52525 Heinsberg
Heinsberger Land

Telefon:0 24 52 - 977 69 - 0
www.begas-haus.de

Datensatz-ID:
83159
Zuletzt geändert:
23.05.2024