Tertiarinnenkloster

Beheimatet waren hier ursprünglich die Beginen. Der Backsteinbau wurde 1651 erbaut und war nach 1849 Heimat des Gocher Krankenhauses. Bis 2011 war die Stadtbibliothek im ehemaligen Tertiarinnenkloster zu finden.

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Tertiarinnenkloster

Historische Orte

Das ehemalige Tertiarinnenkloster wurde1802 säkularisiert. Die Stiftung des Wilhelm-Anton-Hospitals gründete sich 1849 auf dem Gelände. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die Klosterbaulichkeiten einschließlich der Kirche abgebaut. Einzig ein nach Norden gegen die Niers gerichteter Flügel, dessen Schmalseite sich auf ein Stück der Stadtmauer aufbaut, blieb erhalten. In den zwanzigerJahren des 20. Jahrhunderts folgte ein Umbau dieses Flügels im Inneren unter Beibehaltung und Wiederherstellung des Äußeren. Nach Verlegung und Abbruch des Krankenhauses in den späten sechziger Jahrengab es abermals einen Umbau. Nach den Ankersplinten an der westlichen Längswand stammt der Flügel aus dem Jahre1651. Der zweigeschossige, aus Backsteinerrichtete Bau zeigt in der östlichen Längswand sieben Fensterachsen, in der nördlichen Schmalseite drei. Die nach Osten gerichteten Fenster sind segmentbogig und paarig angeordnet. Die westliche Längsseite scheint bis auf einTreppentürmchen an ihrem südlichen Ende stark erneuert worden zu sein.

Tertiarinnenkloster
Klosterplatz 16
47574 Goch
Kreis Kleve

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Quelle / Organisation:
Rüdiger Wenzel, GO! - Die Gocher Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Datensatz-ID (oa):
52857729
Zuletzt geändert:
01.03.2024